Wie mich das Duschen Achtsamkeit lehrt

Neulich wusste ich während des Duschens nicht mehr, ob ich meine Haare bereits gewaschen hatte oder nicht. Ich war so in Gedanken versunken, dass ich nichts mehr um mich herum wirklich wahrgenommen habe. Auch einmal Schnuppern an den Haaren (riechen die nach Shampoo?!) half mir nicht weiter und so musste ich sie – eventuell also nochmal – einschäumen. Dieser Moment hat mich letzten Endes davon überzeugt, mal wieder ein bisschen bewusster in der Situation zu leben, in der ich gerade stecke. Das Monatsmotto Juni von Sonja und dem Fräulein im Glück, die das Wörtchen Achtsamkeit ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen wollen, hat mich dann noch ermutigt, mein Vorhaben auch in Worte zu fassen und mit euch zu teilen.

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Meine kleine Duschepisode macht deutlich, was für mich das Wörtchen Achtsamkeit bedeutet: Ich möchte bewusst im Moment leben, meine Gedanken auf das konzentrieren, was ich mache und alle Sinne einschalten. Wie fühlen sich so Wassertropfen eigentlich auf der Haut an? Wie riecht mein Shampoo? Merke ich, wie die Kopfhaut beim Einmassieren kribbelt? Ist mein Handtuch schön weich? Wenn man einmal anfängt, die Situation bewusst wahrzunehmen, kann man eine förmliche Reizüberflutung erleben. 😉 Achtsamkeit schützt nicht nur davor, dass die Haare mehrfach eingeschäumt werden. Durch regelmäßiges Üben kann sich eine Haltung entwickeln, die uns hilft, in den verschiedensten Situationen ganz bei uns zu bleiben und so z.B. besser Entscheidungen zu treffen. Wie das funktioniert und wie so eine achtsame Einstellung ensteht, darüber könnt ihr auch in den anderen Blogbeiträgen lesen, die auf Sonjas Wertvoll-Blog verlinkt werden. Klickt euch doch mal durch.

Und erzählt, wie es euch mit dem Thema Achtsamkeit geht? Findest du den Zusammenhang zwischen Duschen und deiner sonstigen Lebensweise zu abstrakt? Bist du immer voll bei der Sache …. oder zumindest immer mal wieder?

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7 Gedanken zu “Wie mich das Duschen Achtsamkeit lehrt

  1. Für mich ist das regelmäßige Üben das schwerste. Aber ich werde bei der nächsten Dusche dran denken 🙂
    Vielen Dank für den Beitrag!
    Liebe Grüße
    vom Fräulein

  2. Sehr schön hast du das beschrieben! Schnell das Duschen hinter sich bringen und dann wieder auf das Wichtige konzentrieren… das werde ich gleich morgen auch mal ausprobieren: am Shampoo schnüffeln, das weiche Handtuch genießen.
    Liebe Grüße, Sonja

  3. Pingback: Achtsamkeit – Monatsthema Juni | Fundstücke aus dem Internet

  4. Pingback: Die schwerste Übung: Mit sich selbst achtsam sein - Fräulein im Glück

  5. Pingback: Achtsamkeit im Alltag - Fräulein im Glück

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