On Tour – von Kopenhagen nach Berlin

Nicht alle Tage radelt jemand von Kopenhagen nach Berlin, um auf ein Spendenprojekt hinzuweisen. Aus diesem Grund habe ich Carsten ein paar Fragen gestellt.Foto 3

Carsten, was gefiel dir an dem Projekt von World Bicycle Relief?

Mir gefiel das Ziel der Spenden, nämlich Menschen in Afrika mit einem Fahrrad auszustatten damit sie die Möglichkeit haben, eine Schule zu besuchen oder Arbeit zu finden.

Warum musstest du ausgerechnet von Kopenhagen nach Berlin radeln – hätte nicht eine einfache Überweisung gereicht? 😉

Ich glaube dass wir mit unserem Einsatz viele Menschen begeistert haben und so zum Spenden bringen konnten. In meinem Briefkasten liegen wöchentlich Aufrufe zu Spendenaktionen. Mit einer 470 km langen Fahrradtour schaffe ich Involvment und zeige den Menschen, dass es mir ernst damit ist.

Magst du einen kleinen Einblick in eure Tour geben?

Die ersten 1,5 Tage führten uns durch die wunderschöne, aber windige Landschaft in Dänemark. Viele Felder und die Nähe zum Meer prägten die Bilder, die im Kopf blieben (und natürlich das Hinterteil vom Vordermann). Nach der Fährüberquerung nach Rostock ging es hügelig 100 km durch Brandenburg. Ein See nach dem anderen, was uns die ein oder andere Erfrischung bescherte. Am letzten Tag ging es dann um Kilometer-Fressen (170) für das große Ziel Berlin. Unter Schmerztabletten, aber freudigem Jubel unserer Fans fuhren wir dann durchs Brandenburger Tor – ein unvergesslicher Moment.Foto 1

Hat dich die Tour den fahrradfahrenden Menschen in Afrika näher gebracht? Was wird bleiben?

Im Anschluss an die Tour wird es Fotos von den Menschen geben, die die Fahrräder bekommen, da freue ich mich schon drauf. Die Tour hat mir noch einmal verdeutlicht, wie cool eigentlich Fahrräder sind und dass jeder Mensch auf der Welt eins zur Verfügung haben sollte. Ich hoffe, dass dieses praktische und umweltfreundliche Fortbewegungsmittel auch in Ländern wie Deutschland wieder mehr gelebt wird und auch der schimpfende Brandenburger seinen Opel für den Weg zur Eisdiele einmal stehen lässt.

Danke dir!

 

Die Fotos sind nicht von mir – ich habe sie freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen. Sonst wär ich ja dabei gewesen 😉

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