Rot auf weiß

In meiner Abschlussphase vom Studium bekam ich von I. einen kleinen Zettel. Rot auf weiß stand da: Motivation. Zu der Zeit brauchte ich wirklich jede Menge davon. Und auch, wenn ich sie nicht von heute auf morgen bekam, bewahrte ich den Zettel auf und legte ihn auf meinen Schreibtisch. Inmitten der Bücher, Lernzettel und verfassten Texte, erinnerte er mich – manchmal auch an meine Motivation- in erster Linie aber daran, dass an mich gedacht wurde. Das tat gut.

Vielleicht wäre das eine gute Idee. Kleine Zettel mit Wörtern beschriften, die dem anderen gut tun und zusagen: Hey, ich sehe was du gerade brauchst. Ich denke an dich. Hier ist schon mal ein kleiner Teil davon.

Ein bisschen Geduld bis du dich eingelebt hast. Ein Funke Hoffnung, dass es doch noch klappt. Ein kleines Stück Zufriedenheit, Gelassenheit. Neue Leidenschaft und Hingabe. Starke Wörter, die sich gut auf einem kleinen Zettelchen machen würden. Und dadurch greifbarer werden. Wenn auch vielleicht nicht sofort real.

Vielleicht setze ich mich heute noch hin und schreibe welche. Auf einem wird auf jeden Fall „Sommergefühle“ stehn. Was würdest du schreiben und verschenken?

 

PS: Den Motivationszettel hab ich I. mittlerweile übrigens zurück geschenkt. Sie braucht diese gerade dringender als ich.

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